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Auszeichnung als digitale Schule 2022

Langjähriges Engagement belohnt

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Wir dürfen uns unter 51 bayerischen Schulen nunmehr über die Auszeichnung als „Digitale Schule“ freuen. Vilma Sieß, stellvertretende Schulleiterin, und Thomas Pickel als IT-Experte hatten die Teilnahme an der Zertifizierung angeregt. Wer sich digitale Schulen nennen möchte, muss einem umfangreichen Kriterienkatalog gerecht werden. Eine gute technische Ausstattung mitzubringen, ist erst der Anfang. Die muss dann auch mit Leben, d.h. nachhaltigen Konzepten zur digitalen Bildung im Unterricht, erfüllt werden. 

„Wir bieten als einzige Fach- und Berufsoberschule in ganz Ostbayern ein IT-Praktikum an, kooperieren mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Amberg und veranstalten regelmäßig einen Workshop mit der Mädchenrealschule“, sagte Vilma Sieß, als Landrat Willibald Gailler und Kämmerer Hans Ried am 30.11. zum Gratulieren an die Maximilian-Kolbe-Schule kamen. „Es findet hier ein lebensnaher Unterricht statt“, lobte der Landrat. Der Staat habe erkannt, dass er digital stärker einsteigen müsse, ergänzte Hans Ried. Corona hatte in diesem Zusammenhang, man traut es sich kaum aussprechen, sogar Vorteile. „Wir waren gezwungen, digital zu arbeiten“, konkretisierte Thomas Pickel.

„Ich arbeite komplett digital. Was der Lehrer an die digitale Tafel schreibt, kommt auf mein Gerät“, schilderte Schülersprecher Johann Schäfer, der zusammen mit Schülersprecherin Kim Meier das Qualitätssiegel entgegennahm. „Nach drei Jahren wird eine Überprüfung stattfinden“, bot Schulleiter Markus Domeier einen Ausblick. Das federführende Bundesministerium für Digitales und Verkehr hatte wenige Tage zuvor in einer online-Veranstaltung die Ehrungen vorgenommen, bei der sowohl Kultusminister Michael Piazolo als auch Judith Gerlach als bayerische Ministerin für Digitales zugeschaltet wurden.  

Details zur Auszeichnung finden Sie hier.

Text und Foto: Franz Xaver Meyer, StD i.R.

  • Das Siegel selbst ist wenig spektakulär, hat es aber in sich.